Luxus pur

Als ich vor einiger Zeit ein Onlinekonto eröffnet habe, habe ich mich riesig gefreut, als ich dazu auch eine Kreditkarte bekam. Nicht dass ich die nutzen möchte, aber es gibt mir ein gutes Gefühl eine zu besitzen und manchmal kommt man auch nicht drum herum sie zu benutzen, aber irgendwie fühle ich mich „wichtig“ weil ich eine habe. Ich weiß dass das total bekloppt ist, denn fast jeder besitzt heutzutage eine Kreditkarte, aber ich fühle eben so.

Vor kurzem habe ich mich mit einer Freundin über das Thema Kreditkarten unterhalten und wir haben uns mal schlau gemacht. Ich wollte nämlich vor kurzem etwas bestellen und habe dazu meine Kreditkartennummer benötigt, aber die Bestellung hat nicht geklappt, weil das System die Kreditkartennummer nicht akzeptiert hat. Ich dachte eigentlich, dass Kreditkarte gleich Kreditkarte ist, aber es gibt schon Unterschiede.

Banking Without Border
Bild: Canadian Pacific bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Die meisten von uns haben eine ganz normale Kreditkarte. Farblich mag sie verschieden sein, aber besondere Vorzüge haben die wenigsten. Dann gibt es da ja noch die goldene Kreditkarte. Sie war mal etwas besonderes, aber mittlerweile gehört sie auch schon fast zum „Standard“. Die Platinkreditkarte bietet ihren Besitzern schon weitaus mehr, aber dementsprechender Service kostet natürlich und man muss auch einige Kriterien erfüllen, wenn man eine solche Kreditkarte haben möchte. Das Non-Plus-Ultra ist jedoch die schwarze Kreditkarte. Sie sieht zwar total schlicht aus, aber die bekommt man nicht einfach so. Ich habe gehört, dass da die Banken losziehen und die ausgewählten Leute fragen, ob sie eine möchten. Man bekommt Luxusleistungen wie einen persönlichen Concierge und kann so ziemlich alles verlangen – die Bank macht es möglich. Man muss auch eine Menge dafür leisten und sehr viel Geld mit der Karte umsetzen sowie auf dem Konto haben um diesen Luxus genießen zu können.

Geldanlage Immobilien

Immobilien scheinen nach wie vor sehr beliebt zu sein, wenn es darum geht, Geld anzulegen. Der Werteverlust ist nach wie vor gering und wenn man es richtig anstellt, dann kann man am Ende sogar noch einen Gewinn erzielen.

Vorranging investieren Privatnutzer aber eher in eine Immobilie um selbst darin zu wohnen. Aber nicht jeder möchte eine Immobilie besitzen sondern eher die Vorzüge daraus ziehen und von Anfang an ein Teil eines solchen Projekts sein. Dies kann man tun, wenn man über ein Emissionshaus in geschlossene Fonds investiert. Über diese Fonds werden je nach Emissionshaus entweder Schiffe oder aber Immobilien gebaut.
Das Emissionshausfilor ist im Bereich der Immobilien tätig. Ich weiß von einem Freund, dass sie unter anderem in Magdeburg tätig sind, aber auch in anderen großen Städten im Immobilienbereich aktiv sind. Dort kann man sich persönlich oder auch im Internet über die Möglichkeiten informieren, wie man am Kapitalmarkt investiert und dabei natürlich auch Gewinne erzielt.

Ich würde mich das nicht trauen, aber ich habe auch nicht die finanziellen Mittel um überhaupt darüber nachzudenken. Das Emissionshausfilor ist seit über fünfzehn Jahren in diesem Bereich tätig und hat schon sehr viele Bauprojekte umgesetzt. Weitere große Projekte sind in Planung. Allein das zeigt ja auch, wie gut der Immobilienmarkt läuft. Wenn ich das Geld hätte, könnte ich mir eine solche Investition auch gut vorstellen. Immerhin wäre ich dann so etwas wie ein Teilhaber und würde an Gewinnen natürlich auch beteiligt werden. Zudem hätte ich kein großes Risiko. Wenn ein Projekt scheitert, dann verliere ich den eingezahlten Anteil, aber im Gegensatz zu einer eigenen Immobilie bleibt mein Privatvermögen auch meins.

Hilfreicher Tipp

Vor einigen Tagen habe ich mich mit einer guten Freundin unterhalten. Sie wollte ihre Finanzen etwas sortieren und war am Überlegen, wie sie das am besten umsetzen konnte. Da sie und ihr Freund bereits getrennte Konten besitzen, war es an sich nicht so schwer einen Überblick zu behalten, allerdings bezahlte er zum Teil monatlich etwas an sie und sie an ihn – je nachdem um was für Ausgaben die Wohnung betreffend es sich handelte und welches Konto damit belastet wurde.

International Money Pile with Free Cash and Forex Coins
Picture: epSos .de bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Das ergab in der Tat ein ganz schönes Durcheinander und ich fragte sie, warum sie nicht einfach ein zusätzliches Girokonto eröffneten, um dort monatlich die Ausgaben rund um die Wohnung einzuzahlen und von dort aus abbuchen zu lassen. Zusätzlich könnten sie dieses Konto dazu benutzen, um Geld anzusparen, falls die Nebenkostenabrechnung mal doch höher ausfällt, oder etwas für den Haushalt angeschafft werden muss. Diese Variante haben mein Freund und ich auch für uns gewählt. Wir haben uns dafür für ein kostenloses Online-Girokonto entschieden. Über das Postidentverfahren kann man in der Regel ein Girokonto online eröffnen. Das kostet auch nichts und die Post überprüft, ob man auch derjenige ist, der das Konto eröffnen möchte.

Als ich damals unser Girokonto eröffnet habe, hatte ich innerhalb von zwei Wochen alle Zugangsdaten für mein neues Konto und auch die Bankkarte per Post bekommen. Es mag sein, dass es bei einer Bank vor Ort schneller gehen mag ein Girokonto zu eröffnen, aber so genau weiß ich das gar nicht, es ist schon viel zu lange her, dass ich mein Konto eröffnet habe. Danach habe ich alles nur noch online gemacht.
Meine Freundin fand die Idee mit dem separaten Mietkonto super. Mittlerweile hat sie auch eines beantragt.

Clevere Technik

Beruflich bedingt muss ich mich immer ein bisschen auf dem Laufenden halten, was das Internet betrifft. Derzeit sind es die immer populäreren Marketingstrategien, die seitens der Webseitenbetreiber und Shopbesitzer über das Internet schwappen. Manch einer findet es gut, manch einer nicht. Wirklich allen recht machen kann man es nie, aber im Gegensatz zu früher, wo man mit Werbemails zugespamt wurde, hat sich schon einiges getan.

Werbemails gibt es immer noch zu Hauf, aber man kann dem als User natürlich entgegensteuern und sich aus den Newslettern wieder austragen. Da die Mailadressen allerdings auch auf recht kuriose Weise verbreitet werden, kann man sich im Endeffekt nur durch gezielte Antispameinstellungen schützen, auch wenn die eine oder andere Mal immer durchrutscht. Gegen die Werbung auf Webseiten kann man nicht wirklich viel machen. Verschiedene Popup-Blocker verhindern zumindest, dass es Überhand nimmt, aber manche Werbestrategien sind auch durchaus clever und ergeben einen Sinn, zumindest für mich. Ich rede von Adservern.
Dabei handelt es sich um Server und ein Programm, welches Webetreibende unterstützt, ihre Werbung gezielter an den Mann zu bringen. Dabei können die Betreiber allerlei Möglichkeiten einsetzen. Sie können zum Beispiel entscheiden, wann und wie oft die Werbebanner auf einer Website erscheinen, zu welcher Uhrzeit sie erscheinen sollen und manchmal können sogar geografische Eingrenzungen vorgenommen werden.

Ich finde diese Art der Werbeplatzierung sehr viel effektiver als eine wahllose Streuung von Werbung. Da man zuvor auf einer Website gewesen sein muss, welche Adserver als Werbemittel einsetzt. Wenn man die Seite verlässt und auf anderen Seiten surft, wird dennoch die Werbung des Produktes eingeblendet, welches man sich zuvor angesehen hat. Dies geschieht mit Hilfe von Cookies.
Ich persönlich finde diese Form der Werbung durchaus interessant. Es wird das Gefühl vermittelt, dass man interessant und wichtig ist – im Internet ein Phänomen. Von daher freu ich mich immer, wenn ich mal wieder personalisierte Werbung auf meinem Monitor sehe.

Auf der Sonnenseite der Sonneninsel

Mein letzter Urlaub führte mich auf die schöne Ostseeinsel Rügen, was auch eine gute Gelegenheit war, ein alte Schulfreundin zu besuchen, die dort seit Jahren lebte. Ich war sehr überrascht, als ich dann vor ihrem Haus stand, wobei Anwesen würde es wohl besser treffen. Klar, dass wir uns nach den vielen Jahren eine Menge zu erzählen hatten und die Atmosphäre in ihrem Gartenreich trug das ihre zu einer launigen Stimmung bei. Ich war wirklich voller neidloser Bewunderung, für den Lebensstil, den sie pflegte. Als Person war sie genauso herzlich und heiter, wie ich sie in Erinnerung hatte. Verschmitzt erzählte sie, dass sie sich das auch nicht hätte träumen lassen. Als Empfangschefin in einem Hotel hatte sie einen gut bezahlten Job, der ihr viel Freude machte. Wie das Leben halt manchmal so spielt, hatte sich ein gut betuchter Hotelgast in sie verliebt, und obwohl sie das durchaus erwiderte, hat sie sich aus beruflichen Gründen seinen Avancen lange verwehrt.

Ruegen
Bild: martin-m-miles bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Aber Hartnäckigkeit zahlt sich eben ab und an doch mal aus. Nun sind sie schon seit fünf Jahren verheiratet und er nimmt seine geschäftlichen Tätigkeiten überwiegend von der Insel aus war. Das passende Haus oder besser Anwesen zu finden, hat dann aber doch eine Weile gedauert. Umso glücklicher sind sie jetzt hier in ihrem Paradies. Kleinere Differenzen gab es nur bei der Frage des Gartenhauses. Sie hätte ja gerne das alte Holzgartenhaus wieder aufmöbeln lassen, aber stilistisch passt natürlich das von Gartena viel besser zum Gesamtensemble. Außerdem wäre das Holzgartenhaus für die anzuschaffenden Gerätschaften ohnehin schnell zu klein geworden. Praktisch sei auch, dass Erweiterungsbaue problemlos möglich sind, wenn die Kapazitätsgrenzen irgendwann erreicht werden sollten.

Geläutertes schwarzes Schaf

Mein Neffe war ja schon immer ein Problemkind. Ich kam zwar ganz gut mit ihm zurecht, aber hatte natürlich auch nicht die Situation, mich ständig mit ihm auseinandersetzen zu müssen. Den Schulabschluss hat er mit Ach & Krach geschafft aber die Lehre zum Kfz-Mechaniker schon kurze Zeit später geschmissen. Sein dann folgender Lebenswandel sorgte bei uns allen für Unbehagen. Er ließ sich nur noch sporadisch zu Hause blicken, meinte, er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und der Rest würde seine Familie nichts angehen. Irgendwann war er dann völlig abgetaucht, was unsere Familie natürlich sehr belastete. Nach zwei Jahren stand er dann völlig überraschend bei mir vor der Tür, völlig abgebrannt und sah fürchterlich aus. Die Geschichte, die er mir dann erzählte, war haarsträubend. Er wäre fast an einer schweren Straftat seiner Freunde beteiligt gewesen, hatte sich aber im letzten Moment entschieden, auszusteigen.

Black Sheep  1
Leon Riskin bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Er wollte nun sein Leben von Grund auf ändern und bat mich ihm zu helfen, weil ich in der Vergangenheit ja oft der Einzige war, zu ihm gehalten hat. Außerdem schämte er sich, seinen Eltern unter die Augen zu treten. Ihm war auch klar geworden war, was er denen zugemutet hatte. Besser späte Einsicht als nie, dachte ich mir und nahm ihn erst mal bei mir auf. Ein Freund von mir hat ein Speditions- und Logistikunternehmen, das viel Firmenumzüge realisiert und auch ständig Personal für einfache Arbeiten sucht.

Der war dann auch bereit, meinem Neffen eine Chance zu geben und stellte die Option, wenn er sich bewährt, könne er auch eine Ausbildung bei ihm machen. Mein Neffe hat die Chance genutzt und vor einem Monat konnte er seine Ausbildung beginnen. Die Freude in der Familie über diese unerwartete Entwicklung zum Positiven ist natürlich riesig.

Neuanfang

Nach dem Unwetter und den zahlreichen Überschwemmungen, war erst einmal aufräumen angesagt. Auch unser Unternehmen war betroffen und vieles war zerstört. Das Schlimmste aber war, dass das Gebäude enorm gelitten hatte und wir dort nicht bleiben konnten.

Büro Tisch
Dank an: Dani Lütolf bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Nachdem wir ein anderes Büro für uns gefunden hatten, mussten wir natürlich zusehen, dass wir so schnell wie möglich wieder arbeiten konnten, nicht nur, um das Unternehmen zu retten sondern auch, um möglichst schnell wieder einen Hauch von Normalität einkehren zu lassen.

Mit Hilfe eines Umzugsunternehmens, welches Firmenumzüge organisiert und durchführt, konnte unser Firmenumzug schnell und unkompliziert durchgeführt werden. Es ist sehr faszinierend gewesen, wie routiniert diese Leute arbeiten. Zuerst kamen sie, um die Örtlichkeiten und das Transportgut in Augenschein zu nehmen. Anschließend wurde besprochen, wann der Firmenumzug stattfinden sollte. Einige Mitarbeiter des Umzugsunternehmens brachten Kartons. Private Sachen haben wir selber verstaut aber alles andere wurde durch das Unternehmen übernommen.

Am Umzugstag kamen sie, verpackten, verschlossen Schränke und räumten alles in Windeseile aus. Selbst Computertechniker wurden seitens des Umzugsunternehmens gestellt, damit alles reibungslos ab- und wieder aufgebaut und angeschlossen werden konnte. An sich hätten wir vermutlich nicht so einen Komplettservice bei unserem Firmenumzug in Anspruch genommen, aber die Umstände erforderten schnelle Maßnahmen und warum soll man diesen Service nicht auch nutzen?

Genauso routiniert ging es im neuen Büro weiter. Die Möbel wurden aufgebaut, die Kartons in allen Räumen verteilt, denn das Einräumen war uns vorbehalten, und die Technik angeschlossen. Insgesamt dauerte alles nur knapp zwei Arbeitstage. Natürlich kam nun das Informieren aller noch hinzu, aber mittels Rundmails, Anrufen und neuen Briefbögen, haben wir auch das sehr gut hinbekommen.

Mittlerweile fühle ich mich in den neuen Räumlichkeiten ganz wohl. Zumindest ist das jetzige Gebäude nicht in Flussnähe, so dass zumindest eine Überschwemmung ausgeschlossen werden kann. Das ist sehr beruhigend, denn auch wenn der Firmenumzug dank des Umzugsunternehms super geklappt hat – so schnell möchte ich nicht mehr umziehen.